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Mein erster Blog Award

Hui! Ich habe meinen ersten digitalen Liebesbrief – den  Liebster Award – erhalten. Das Prinzip  ist einfach: Blogger nominieren gern gelesene andere Blogger und stellen ihnen elf Fragen. Wer nominiert wird, schlägt eigene Blogs vor. Dieser öffentliche Blogger-Liebesbrief mit dem Motto „discover new blogs“ scheint in der Blogger-Welt nicht nur beliebt zu sein.

Das Liebster Award Logo gefunden bei 3lilaapples
Das Logo zur Blogparade: „Liebster Award“ gefunden bei 3lilaapples

Mich persönlich hat Johanna von zwischen2stühlen nominiert und ich freue mich darüber! Johanna ist Sprachprofi und bloggt elegant, leicht und amüsant über allerlei Themen, die sich von zwei Seiten betrachten lassen. Umso mehr freue ich mich, dass sie gerne bei mir rein liest und beantworte Ihre elf Fragen, die sie mir und den mit nominierten Bloggern gestellt hat.

Los gehts mit  Johannas Fragen

  1. Wie bist du zu deinem Blogthema gekommen?

Mein Blog Thema „Menschen, Medien, Webfundstücke“ ist mir gewisser Maßen auf die Füße gefallen. Menschen und ihre Ideen faszinieren mich einfach am allermeisten. Wenn ich Medien konsumiere, lese ich zuerst menschelnde Geschichten. (Ich liebe Interviews!) Wenn ich jemandes Neues kennenlerne, interessiert mich wie er tickt oder wofür er brennt. In meiner Zeit beim Radio hatte ich den Luxus häufig mehr oder minder bekannte Leute vor dem Mikro zu haben. Die besten Dinge haben Sie aber meist gesagt, wenn das Mikro aus war – oder der spannenste Satz fiel der „Kürze und dem Lokalbezug“ zum Opfer. In Blogs gibt es zum Glück keine Zeit- oder Zeilenvorgabe. Herrlich!

  1. Wie bist du zu deinem Blogthema gekommen?
    Mein Blog Thema „Menschen, Medien, Webfundstücke“ ist mir gewisser Maßen auf die Füße gefallen. Menschen und ihre Ideen faszinieren mich einfach am allermeisten. Wenn ich Medien konsumiere, lese ich zuerst menschelnde Geschichten. (Ich liebe Interviews!) Wenn ich jemandes Neues kennenlerne, interessiert mich wie er tickt oder wofür er brennt. In meiner Zeit beim Radio hatte ich den Luxus häufig mehr oder minder bekannte Leute vor dem Mikro zu haben. Die besten Dinge haben Sie aber meist gesagt, wenn das Mikro aus war – oder der spannendste Satz fiel der „Kürze und dem Lokalbezug“ zum Opfer. In Blogs gibt es zum Glück keine Zeit- oder Zeilenvorgabe. Herrlich!
  2. Welche Rolle spielt dein Blog in deinem Alltag, wie hoch ist der Zeitaufwand?
    Mein Zeitaufwand für Posts wird grundsätzlich vom Thema bestimmt. Für manche Themen gehe ich raus, treffe Menschen und mache Photos, für andere habe ich einfach viel gelesen und mache mir nebenbei Notizen für meinen nächsten Beitrag – dann geht das Schreiben ganz fix. Insgesamt ist mein Blog mehr ein Hobby und er steht im Alltag schon mal hinten an.
  3. Zu welcher Tageszeit oder bei welcher Gelegenheit hast du die besten Blogideen?Manchmal stoße ich gleich morgens auf ein Thema, das mir unter den Nägeln brennt. Sonst sind es häufig Sonntage oder Gespräche mit anderen, die mich auf neue Ideen bringen.
  4. Wo und wie bloggst du: eher am Schreibtisch oder eher unterwegs?
    Grundsätzlich vom Schreibtisch aus. Weil ich so neugierig bin, könnte ich mich im Café oder auf der Parkbank nicht konzentrieren.
  5. Welche Leserreaktion hat dich bisher am meisten berührt?
    Witziger Weise waren es ausgerechnet ein Tweet und analoges Feedback über meinen Blogpost zum Ende zwischen meinem Handyanbieter und mir. Es ist toll, wenn Dir jemand sagt: „Ich habe so gelacht! / „Ich musste an dich denken!“ / Genau so, habe ich das beinah auch erlebt.“ Mir persönlich bedeutet es viel, wenn mein Thema einen Nerv trifft.
  6. Wie wichtig sind dir Bilder – persönlich und für deinen Blog?
    Ich habe mich anfangs gegen ein reines Typo-Theme entschieden – deshalb sehen meine Blogbeiträge ohne Bilder recht nackig aus. Nicht immer ist ein passendes da und schwupp muss eine Grafik oder Illustration her. Als Nicht-Grafikerin kann das schon einmal nerven. Grundsätzlich ziehen schöne Bilder ja aber auch in einen Text und unterstützen eine Geschichte. Ganz persönlich faszinieren mich dokumentarische Fotoserien und Portrait-Fotografie.
  7. Welche Netzwerke – beruflich oder privat – sind für dich unverzichtbar?
    Twitter ist mein liebster Themenradar. Dort folge ich unter anderem auch tollen Netzwerken für junge Gründerinnen (Tipp: Frau, Frei & @fraufreiund , dem Betahaus oder den Digital Media Women @digiWomanDE). Bei Xing, Facebook und Co. mischt sich privat und beruflich schnell. Als große Freundin privater Nachrichten verrate ich an dieser Stelle aber nicht mehr. Weil Bloggen eine einsame Angelegenheit wäre, ohne andere Blogger zu kennen, gehe ich gerne zum Bremer Blogger Stammtisch.
  8. Was hält dich in Gang: Kaffee, Tee oder was sonst?
    Kaffee.
  9. Wie würdest du deinen (Lebens-/ Kleidungs- / Schreib-) Stil in drei Worten beschreiben?
    Wandelbar, nicht festgelegt
  10. Wenn du noch einen Blog starten würdest, zu welchem Thema wäre das?
    Vermutlich einen Blog über Fehler – weil Fehler machen in Deutschland noch immer unsexy ist. Dabei lernt ja jeder Mensch aus Fehlern und in Amerika gilt Scheitern als normal. Als Soziologin fürchte ich mich aber vor unehrlichen Antworten. In Deutschland dürften viele Menschen versuchen zu erraten, was eine sozial clevere Antwort Fragen zu ihren Fehlern wäre (Effekt der sozialen Erwünschtheit).
  11. Wo möchtest du in einem Jahr mit deinem Blog sein?
    Langfristig möchte ich gerne mehr Portraits und Interviews schreiben. Dafür muss ich mir noch den passenden Modus schaffen. Noch freue ich mich über jedes einzelne Feedback – ob digital oder im wahren Leben.

    Meine Nominierungen für den Liebster Award

    Statt elf Blogs, möchte ich nur drei Blogs weiterempfehlen. Viele andere Blogs, die ich lese sind einfach schon zu bekannt. Die Blogger, die ich nominieren möchte, zeichnet eines aus: Sie haben eine bemerkenswerte Beobachtungsgabe, schreiben über Menschen oder Menschliches und haben einen tollen Erzählstil.

    wortgepüttscher: Autor Gerrit Jan Appel schreibt wie kein anderer über die Atmosphäre am Beckenrand im Schwimmbad oder das Dilemma mit Payback-Karten.

    Frau Haessy schreibt: Frau Haessy schreibt mit köstlicher Selbstironie und über Alltagsphänomene wie den „Ryan Gosling-Schlüpper“ oder den „Eppendorfer“ – immer mit Haltung, immer amüsant.

    Das Blogmagazin Projekt 40stunden: Julia Kottkamp und Romy Geßner interviewen und porträtieren Menschen in Text und Bild rund um ihren Job. Wer schon immer wissen wollte, was der Barkeeper oder der Mann am Cafétresen so denkt und erlebt, muss diese Texte lesen.

    Meine 11 an die Autoren dieser Blogs:

    1. Warum gibt es euren Blog?
    2. Welche Beobachtung(en) geben euch Schreibimpulse?
    3. Was müssen andere Menschen machen, damit sie euch auffallen?
    4. Wie viel Zeit investiert ihr ins Bloggen?
    5. Wo verläuft die Grenze zwischen der Blogger-Identität und dem Privatmensch?
    6. Was meint das Wort privat?
    7. Wie würdest du deinen Schreibstil in drei Worten beschreiben?
    8. Welchen Autor sollten wir gelesen haben und warum?
    9. Was für einen Blog sollte es dringend geben?
    10. Ist das Glas halbleer oder voll?
    11. Für welchen Leser schreibst du überhaupt?

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten! (@40Stunden: Weil diese Fragen jetzt kein Interview zum Beruf hergeben, freue ich mich alternativ über ein Interview zu eurem Projekt).

    — -Und hier noch die Formalien zum Liebster Award—

    Die aktuellen Regeln Empfehlungen für den Liebster Award

    • Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite. Falls möglich, hinterlasst auf ihrem Blog einen entsprechenden Kommentar, in dem ihr auch für andere sichtbar den Award annehmt.
    • Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite, sodass der Liebster Award nach außen hin sichtbar ist und bleibt.
    • Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden, und veröffentlicht sie auf eurer Seite.
    • Wer über die Fragen hinaus Fakten über sich präsentieren möchte, kann dies in einem eigenen Blog: Fakten über mich (bis zu 11 möglich); wer mit den Fragen gar nichts anfangen kann, darf sie ausnahmsweise auch mal gegen Fakten austauschen; sollte das dann aber auch entsprechend begründen.
    • Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt, und stellt die Fragen auf euren Blog.
    • Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.
    • Nominiert zwischen 3 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten.
    • Wer möchte, kann sich dabei an die 200er – 3000er Follower / Leser Regel halten, also solche Blogs empfehlen, die unterhalb dieser Zahlen liegen.
    • Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Empfohlen wird, dafür die Kommentarfunktion auf den jeweiligen Blogs zu nutzen, falls diese passend ist.
    • Empfohlen wird auch, die jeweils Nominierten vorab zu fragen, ob sie überhaupt mitmachen wollen, damit sie sich nicht überfallen fühlen.

     

2 Comments

  1. Liebe Janina,
    ich habe heute die gleichen Fragen beantwortet und es ist spannend zu lesen, wie Deine Antworten ausfallen. Insbesondere die Idee des „Fehler Blogs“ finde ich großartig und super spannend. Vielleicht setzt Du es ja tatsächlich mal um.
    Vielleicht bis zum nächsten Stammtisch und weiterhin ganz viel Spaß beim Bloggen!
    Liebe Grüße
    Jana

  2. Liebe Jana,
    Danke für dein Feedback. Ich freu mich besonders über das Livefeedback zu meiner Idee für weitere Blogprojekte. Für weniger Kaffeekonsum und mehr Sport-Motivation lese ich gerne bei Dir vorbei. Liebe Grüße, Janina

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