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#Abgang per Tweet in der Politik

Spannend, was da gerade im Internet passiert! Der erste EU-Politiker wirft per Twitter und Blog das Handtuch, wir können neuerdings einzelne Artikel statt Zeitschriften kaufen und für Bremen gibt es jede Menge neue gute Blog-Magazine.Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis wird vermutlich endgültig als Flegel oder Rockstar in die Geschichtsbücher eingehen. Der Mann hat heute seinen Rücktritt in 40 Zeichen verkündet. #Minister no more!… Ob damit zu rechnen war oder nicht: Bislang hat noch kein Politiker per Twitter seinen Job geschmissen (auch wenn er eine Langfassung seines Rücktritts auch gebloggt hat). Bäm! Das andere Politiker über den Rücktritt ihrer Parteikollegen twittern gilt nicht. Bleibt abzuwarten, ob das jetzt dann bald alle so machen werden. Per SMS Schlussmachen mit dem Liebsten war schließlich auch lange verpönt, soll jetzt aber salonfähig sein.

Noch mehr verrückte Pointen aus den politischen Hinterzimmern, Webseiten, Newslettern oder eben aus Twitter-Accounts liefert mir im Moment die Crew vom Checkpoint beim Berliner Tagesspiegel: Täglich sondieren die Redakteure Wissenswertes bissig verpackt oder graben einfach ein paar Kuriositäten aus, die ich so(!) noch nirgends gelesen habe. Daher: Eindeutige Leseempfehlung! Kostenpunkt: einen Click…

Kennt ihr auch das Gefühl von einem schicken Titel und vermeintlich tollem Thema für eine Zeitschrift geködert zu werden, und dann später enttäuscht festzustellen: Außer dem einen Artikel war da aber sonst nichts für mich dabei? Dank dem neuen Digital-Kiosk für einzelne Artikel Pocketstory ist damit jetzt Schluss. Hier können wir den einen spannenden Artikel kaufen, ohne gleich das ganze Magazin nehmen zu müssen. Meinen persönlichen Lesegewohnheiten könnte das dann und wann sehr entgegen kommen. Preislich liegen die Artikel zwischen 0,39 und 1,99 Euro. In einem Mediennewsletter habe ich eine Überschrift erspäht, die darin die Atomisierung des Journalismus sehen wollte. Untergang des Abendlandes? Ich weiß ja nicht. Unterkunft-Portale wie airbnb haben auch noch nicht das Hotel an sich abgelöst. Besser einzelne Artikel werden gelesen und die Autoren verdienen Geld, als gar nicht.

Zu guter Letzt gibt es noch Neuigkeiten von der Weser. Auch hier gibt es Neues & Buntes im Netz zu finden. Abgesehen vom Glucke Magazin, das jetzt hoffentlich jeder Bremer kennt – sind da noch ein paar neue Seiten an den Start gegangen.

Wer’s politisch und gern ein bißchen linker mag liest mal bei Stadtkontext rein. (Die Redaktion twittert auch wie verrückt).

Bei LOVEBREMEN geht es meist weniger um politische Kritik, dafür lassen sich hier schöne Story-Perlen und Kolumnen von Bremern für Bremer finden.

Und damit wir in der Sommerpause und damit saure Gurkenzeit als Bremer nicht nur von der Breminale Wind kriegen, gibt es jetzt bei hashtagbremen Posts zu Konzerten und Co. von Nimmerland (zuvor Facebook-Seite. Die haben auch einen gut gepflegten Kalender.

Na dann kann’s ja Sommer werden!

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