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Der schnelle Webtipp: Briefe lesen im Netz

„Letters of Note“ als super Online-Museum

Es gibt viele tolle Museen mit guten Websites – aber manchmal schlägt ein Blog das klassische Museum um Längen. Der Blog „Letters of Note“ präsentiert uns Original-Briefe von berühmte Menschen und über berühmte Menschen. Ganz nebenbei erzählen diese Briefe auch Geschichten aus einer anderen Zeit mit unverfälschter persönlicher Note.

Mein Lieblings-Brief ist der dreier frenetischer Elvis-Fans an den damaligen amerikanischen Präsidenten Eisenhower.

Dear President Eisenhower, my girlfriends and I are writting all the way from Montana. We think it’s bad enough to send Elvis Presley in the army, but if you cut….“
(Inklusive aller Rechtschreibfehler ist Lindas, Sherrys und Mickies Brief bei Letters of Notes zu lesen)

Dieser Brief ist derart ergreifend komisch, dass ihr ihn lesen müsst! Hinter dem Blog steckt der Engländer Shaun Usher: er sammelt traurige, tragische, lustige Zeitschnipsel in Papierformat! Von ihm habe ich gelernt, dass Mahatma Gandhi 1939 Hitler einen Brief schrieb, um ihn zu stoppen. Der Rest ist Geschichte!

Im übrigen bin ich nicht einfach so über Letters of Notes gestolpert. An dieser Stelle ein Lob an die „Süddeutschen Zeitung am Wochenende“. Strenggenommen ist das Werbung und ich habe bereits hämisch mit den Kritikern über die neuen Wochenendausgaben der Verlage gelächelt. Schließlich ist die Zeit auch gerne am Wochenende mal knapp. Mittlerweile muss ich aber sagen: Ich mag die Wochenendausgabe sehr und ich lese die besonderen Geschichten im Zweifelsfall auch als kalter Kaffee am Montag oder Dienstag noch. Je nach Zeit.

 

 

 

 

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