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Liebe auf einen Klick: Onlinedating

Die (Slow)Dating Plattform „im gegenteil“ wird ein Jahr alt

Vor gut einem Jahr ist die Online-Dating-Plattform „im gegenteil“ gestartet. Ohne professionelles Matching-System und ohne Anmeldegebühren wollen die Gründerinnen Singles verkuppeln. Klappt das besser als die üblichen Flirtportale und Apps?

Daten im Netz ist schon nicht mehr wegzudenken. Irgendwo habe ich neulich sogar die Schlagzeile gelesen, wir würden durch Tinder und Co. das flirten verlernen. Ja! Genau. Weil wir im Handy nach passendem Material blättern, statt nach links und rechts zu schauen. Ob das stimmt oder nicht stimmt kann ich nicht auflösen, weil ich es nicht ausprobiert habe. Seit einem Jahr gibt es auch die Gegenvariante. Beim Singleportal „Im Gegenteil“ präsentieren sich Menschen auf der Suche nach der Liebe fast wie in einer klassischen Kontaktanzeige. Na gut, visuell und textlich schon eher hipper. Die beiden Gründerinnen Jule und Anni freuen sich offiziell über knapp 200 porträtierte Singles. Ob die gute, alte Kontaktanzeige (mit bißchen mehr „sexy“) jetzt besser funktioniert als nach links und rechts wischen, frage ich mich trotzdem. Immerhin sind nur ungefähr ein Drittel der suchenden Menschen als „vergeben/sucht nicht mehr“ markiert. Klar, die einen suchen eben länger. Auf der anderen Seite maximiert der Suchende schon seine Chancen auf potentielle alle Bartresen in ganz Berlin. (Gleichzeitig immer überall vor Ort sein, ginge ja schlecht – im Netz gefunden werden dagegen schon). Seit 9 Monaten offiziell auf der Suche zu sein, für alle klickbar, muss doch auch irgendwie doof sein. Vielleicht können wir doch nicht alles jederzeit im Netz bestellen. Nichts da, Liebe auf einen Klick!

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