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Facebookdiät = mehr Reden

(c) Janina Weinhold
(c) Janina Weinhold

Die Journalistin Clara Ott hat ihn medienwirksam inszeniert: den digitalen „Selbstmord“ bei Facebook. Das war 2013 und seitdem haben es ihr viele gleich getan. Ich bin immer noch in diesem digitalen Schaufenster zur Welt meiner Bekannten und frage mich manchmal warum. So richtig viel Wichtiges bekomme ich da nicht mit (Fitnessstudio-Besuch „Felix checked in @Eisenhower“, irgendwer postet sein Mittagessen und hier und da gibt’s ein paar lustige Likes) – entsprechend würde ich auch nicht viel verpassen.  Oder? Nun ja. Gefühlt verbinden Facebook und Skype mich immerhin mit Freunden in Singapur. Die schlappen 10.138,73 km Luftlinie (natürlich habe ich gespickt) fliege ich nicht mal eben so zwischendurch.

Trotzdem denke ich weiter darüber nach. Der Journalist Florian Blaschke (hat ein paar wirklich motivierende Zeilen zum Thema geschrieben. Er hat sich in einigen Netzwerken verabschiedet und erzählt

Die Art und Weise, wie wir kommunizieren, verändert sich ständig, und so langsam, sechs Monate nach meinem Ausstieg bei Facebook, habe ich das Gefühl, auch bei mir passiert das wieder einmal. Vieles von dem, was ich erlebe, passt nicht in die 140 Zeichen von Twitter oder zum Charakter dieses Netzwerks

Seine kompletten Beobachtungen gibt es hier in seinem Blog  nachzulesen. Ich nehme ein paar Gedanken mit für meine nächsten Interviews zum Thema.
Was passiert bei Euch so – wenn ihr gerade nicht postet?

 

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