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CC-Tipps vom Betahaus OPEN HOUSE

Bilder beim Bloggen richtig kennzeichnen!

Weil ich ab und an in Hamburg bin, habe ich mich gestern zum Tag der offenen Tür im Betahaus Hamburg verirrt. Nein, da gab’s nicht nur die wirklich schönen Räume zu besichtigen ;)  Beim Open House gab es auch ein volles Programm mit vielen kleinen Mini-Workshops und Vorträgen. Ich habe unter anderem den Vortrag von der Medienrechtsanwältin Andrea Schlotfeldt zum Thema Creative Commons–Lizenzen besucht. Ihr Vortrag hat mir extrem geholfen und ein paar  Punkte möchte ich gerne weitergeben.

  1. Bilder, Grafiken, Videos, Musik, die mit einer CC-Lizenz veröffentlich werden, dürfen genutzt werden! – Aber …
    nur unter namentlicher Nennung des Urhebers und einem Link zum Original!
  2. Es gibt sechs verschiedene Creative Commons-Rechte. Je nachdem, ob der Urheber zum Beispiel auch die Veränderung seines Werkes erlaubt oder nicht. Einen sehr angenehmen Überblick auf Deutsch gibt es hier. Bedeutet: Jeder der Creative-Commons Werke nutzt, muss genau nachschauen was er mit dem Bild, Video usw. machen darf.
  3. Der Hinweis auf den Urheber gehört direkt unter die genutzte Datei! Ein versteckter Hinweis im Impressum oder irgendwo auf der Seite reicht nicht immer aus. Besondere Vorsicht ist bei Bilddatenbanken wie Pixelio geboten. Besser immer das Kleingedruckte lesen!
  4. Bilder oder Dateien, die auf Wikipedia veröffentlicht sind, sind nicht automatisch frei verwendbar! Die „freie Enzyklopädie“ erlaubt zwar Text-Inhalte aus dem Wiki zu übernehmen – aber nur mit CC-Lizenz-Hinweis. Die zugehörigen Bilder sind nicht automatisch auch Wiki-Inhalt mit CC-Lizenz.
  5. Der Kurzhinweis auf die CC-Lizenz sollte auch per Link unter verwendeten Inhalten stehen. Ein Beispiel: Creative Commons Namensnennung 3.0 DE Lizenz
  6. Die Nutzung von CC-Dateien schließt das Hochladen in Sozialen Netzwerken aus! Beim Hochladen von Bilder bei Facebook & Co. werden automatisch die Bildrechte an die Plattform übertragen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sucht also besser nach einem Bild was beispielsweise für die private und kommerzielle Nutzung freigegeben ist. Im Zweifelsfall gibt meist die Möglichkeit den Urheber kurz per E-Mail zu fragen, ob er mit der Nutzung einverstanden ist.

Janina im Betahaus (c) Simone Friese / die Profiloptimierer
Janina im Betahaus (c) Simone Friese / die Profiloptimierer

Die letzten Vorträge des Tages habe ich später leider verpasst, weil meine Kollegen von „Die Profiloptimierer“ gleich in doppelter Mission vor Ort waren und selbst einen Vortrag zum Thema „GoogleApps für Startups“ gehalten haben. Auf der Profiloptimierer-Webseite gibt es mehr Infos zum  Thema „Google Apps für Selbstständige“ als Download. Ich kenne den Vortrag und würde ihn weiterempfehlen. Simone Friese war mit der Kamera da und hat mich und Holger Ahrens beim Arbeiten erwischt.

Holger Ahrens beim Xing-Speedtuning (c) <a href="http://www.simonefriese.de/">Simone Friese</a> / die Profiloptimierer
Holger Ahrens beim Xing-Speedtuning (c) Simone Friese / die Profiloptimierer

 

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