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Generation Y – Wir 12 Millionen Weltverbesser

3 Neuigkeiten zum Thema

Im ersten Moment dachte ich „Och nööö, nicht schon wieder!“ Zu meiner Überraschung gibt es gerade ein paar neue Aspekte rund um die Generation Y.

  1. Der Jugendforscher und Soziologe Klaus Hurrelmann und der Journalist Eric Alberecht haben ein Buch über uns verfasst.Ich habe „Die heimlichen Revolutionäre“ noch nicht gelesen, habe es aber auf meiner Liste.
    Warum? Ein Auzug liest sich ziemlich gut. Schreiben die Autoren doch, sie lassen die bisherigen Klischees hinter sich. Das Buch will zeigen, wie wir mit der neuen Arbeitswelt umgehen, Wege finden ein Privatleben zu leben und außerdem noch jenseits der alten politschen Strukturen aktiv sind. Klingt so, als gäbe das Buch mehr her als die übliche Litanei über allseits falsche Karrierevorstellungen von Menschen unter 35 Jährigen. Und Klaus Hurrelmann muss es vielleicht wissen? Er selbst hat unzählige Shell-Jugendstudien verfasst.
  2. Wir sind sehr viele. Deutschlandradio Kultur featured das Buch unter dem Titel „12 Millionen stille Weltverbesserer“
    Ja huch! Mir war bisher gar nicht so klar, dass wir so viele sind. In den Diskussionen über vermeintliche Generationsgerechtigkeiten hieß es bisher immer nur lapidar „Immer mehr junge Menschen stehen immer mehr Alten gegenüber“. In diesem Zusammenhang wiederum sind wir für die Politiker zu Wahlzeiten „un-sexy“. So jedenfalls hat mir das ein Lokalpolitiker am Rande einer Geburtstagsfeier unter der Hand erklärt. Im Gespräch ging es um Familienplanung unter der Bedingung befristeter Verträge. Der Mann sagte mir damals:  „Ihr [die jungen Menschen unter 35 Jahren] seid in der Minderzahl. Damit seid ihr nicht die Kern-Wählerschaft und eure Belange für die Politiker eher nachrangig“. Ich hoffe ja heimlich viele Politiker lesen die Zahl 12 Millionen. Sind ja gar nicht sooo wenig.
  3. Malahia Malahios hat un,s als Vertreterin der Generation X (auch so ein Stempel), einen Leser-Artikel gewidmet. In diesem Aritkel kritisiert sie die Generation Y-Kritiker.
    Sie schreibt zum Beispiel:

    Aus dem warmen Sessel des Etablierten lässt sich der Umgang der jungen Generation mit den Gegebenheiten der Arbeitswelt, die sich die meisten nicht selbst ausgesucht haben, leicht kritisieren.

    Und dazu möchte ich nichts weiter hinzufügen außer: lesen!

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