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Die Sache mit dem Weltverbessern

…aber nicht päpstlicher als der Papst

 

(c) Janina Weinhold
(c) Janina Weinhold

 

Jutebeutel statt Plastiktüte, Fairtrade-Kaffee und überhaupt – tu mal was Gutes!  Ja, das neue Verantwortungsbewusstsein für den eigenen Kunsum nervt schon mal. Und für alle die, die schon  beim Einkauf das Hirn einschalten gilt:  Jetzt bin ich auch noch ein Trendopfer und Hipster. Hier sind ein paar Gründe, um das mit dem Gutmenschentum locker anzugehen..

An all diejenigen, die sich manchmal nicht so sicher sind,- ob sie sich das mit dem Gutmenschentum leisten wollen, „obwohl man ja eigentlich müsste“… und für all diejenigen, die bei soviel „Awareness Raising“ schon aus Prinzip keinen Bock mehr haben oder gern mal auf die anderen zeigen und daraufhinweisen, dass „die das ja auch nicht machen“. Schau dir mal diesen kurzen 4 Minuten Clip mit Benjamin Adrion von Viva con Aqua an.

Einfach mal was anders machen

Wir müssen uns nicht für ganz oder gar nicht entscheiden und den kompletten Einkauf bis zum Klopapier im Bio-Supermarkt erledigen. Verschenk doch einfach mal ein Buch weiter oder stell es in die nächste „Give-Box“ in deiner Nachbarschaft. Kauf zur Abwechslung beim Gemüsemann um die Ecke. Kauf auch mal ein fair gehandeltes T-Shirt, pflanze ein paar Blumen für die Bienen vor deiner Tür und vergiss die Plastiktüte.

Bringt doch eh nüscht!…

Vielleicht ist das so. Aber vielleicht auch nicht. Du kannst Aufwand betreiben und dich informieren. Über Klamotten , über Ökostrom, über dein Handy, über alles. Das musst du aber nicht. Es gibt auch Weltverbessern für Faule – per Click. Click doch einfach mal bei change.org oder campact! rein. So ein Click oder ein Like reicht manchmal schon aus. Wer immer noch genervt ist vom Weltretten, sollte dringend Harald Welzer in der Frankfurter Allgemeinen lesen. Da hat er schon 2010 gesagt:

Niemand hat an Ihrer Wiege gestanden und mit hohler Stimme gesagt: „Lars, du bist zu uns gekommen, um die Welt zu retten!“

Lesen und lachen!

 

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